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Im Ostertal liegt Fürth. Ganz so wie in Ottweiler steht auch hier ein Alter Turm. Er bezeugt, daß hier im 12./13. Jahrhundert schon einer Kirche stand. Die Ölmühle Wern zeigt noch heute altehrenwürdiges Handwerk. Vor den Augen der Besucher wird gezeigt, wie vor 100 Jahren aus Raps Öl gemacht wurde. |
Am Fuß des 518 Meter hohen Höcherbergs liegt Lautenbach. Wanderwege durchziehen die Landschaft und der Lautenbacher Weiher erweist sich als lauschiges Plätzchen. Mag sein, daß dies auch die Menschen vor 5000 Jahren erkannt haben. Der Fund eines Steinkeils beweist, daß hier in der jüngeren Steinzeit schon Menschen lebten. |
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Mainzweiler ist der kleinste Stadtteil Ottweilers. Wiesen und Felder trennen ihn von der Stadt. Wer hoch hinaus will, geht auf den Faulberg, den höchsten Punkt des Ortes. Von dort sieht man bei klarem Wetter bis zum Erbeskopf im Hunsrück. Auch Mainzweiler war früh besiedelt. In der Friedhofskapelle findet sich ein keltisches Brandgrab aus der Zeit um 100 vor Christus. Die Zeitgenossen ziehen derweil die "Alte Schule" im vor, weil dort übers Jahr Künstler der Region ausstellen. |
Im Ostertal liegt auch Steinbach, dessen Geschichte eng mit dem Kloster Neumünster verbunden ist. Wie eine "gute Stube" aussieht, was ein Schuster brauchte, um Schuhe zu reparieren, zeigt anschaulich das Heimatmuseum im oberen Stock der Grundschule. Ab und an wird hier in alten Butterfässern Butter gemacht und zahlreiche Fotos dokumentieren die Geschichte des Ortes. In "Schleppers Haus", einem zum Treffpunkt der örtlichen Vereine hergerichteten alten Dorfhaus, zeigen Kreative aus der Region ihre Arbeiten. |
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