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SPIELSTARK - Familientheater für Jung und Junggebliebene

17. Kinder-, Jugend- und Familientheaterfestival in Ottweiler und Saarlouis

13. bis 27. Oktober 2018


Veranstalter: Stadt Ottweiler, Stadt Saarlouis und überzwerg – Theater am Kästnerplatz

Schirmherr: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur

SPIELORT: SCHLOSSTHEATER OTTWEILER

 


 

 

 


 

 

ERÖFFNUNG
METEORIT [16+]
Von und mit Anna Schimrigk, Berlin
Sa, 13.10. 18:00 Uhr

„Immer die gleiche Leier. Woher weiß man denn überhaupt, wo Anfang und Ende und Mitte ist. Jahrhunderte alt ist die Geschichte und überaus grausam: Auf ihrem Sockel steht Elektra und erzählt von Mord, von Schändung, von Kannibalismus, von Inzest, von Blutbädern. Es ist die Geschichte des Atridengeschlechts, ihrer Familie. Und es ist eine Geschichte, die wieder und wieder erzählt wird, ein Mythos, der vielleicht überhaupt erst durch das Erzählt-Werden Bedeutung erlangt. Aber was passiert, wenn wir aufhören, die alten Geschichten zuerzählen, wenn wir die Autorität gesellschaftlich etablierter Narrationen infrage stellen? „I need to clean my blackboard“, konstatiert Elektra – und versucht, ihrer eigenen, scheinbar vorgeschriebenen Geschichte zu entkommen. Es ist ein letzter Versuch, sich eine neue Identität zu kreieren: als Meteorit. Und plötzlich ist das, was nach privater Glückssuche aussieht, nicht länger privat.
Anna Schimrigk wuchs in Saarbrücken auf und war jahrelang Mitglied des überzwerg-Jugendclubs. Sie studierte von 2011 bis 2015 Schauspiel an der Filmuniversität Konrad Wolf Potsdam Babelsberg. Sie war in etlichen Film- und Fernsehrollen zu sehen, u.a. in SOKO >Leipzig, Kommissarin Heller oder Aldi. Eine deutsche Geschichte. Aktuell ist sie nominiert für den Studio Hamburg Nachwuchspreis als beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Rolle als junge Polizistin im Kieler Tatort - "Borowski und das Land zwischen den Meeren".

Mit: Anna Schimrigk

Regie: Anna Schimrigk

Regieassistenz/Dramaturgie : Antonia Ruhl Musik: Andreas Werner

Spieldauer: 75 Minuten

„Mit Meteorit beweist Anna Schimrigk nicht nur ihr vielfältiges Schauspieltalent, das sie
eindringlich und präzise bemessen sowohl in der Komik als auch im Drama zu nutzen weiß.
Sie offenbart auch ein umfassendes Reflexionsvermögen über ihren Beruf und einen Begriff von der Macht des Geschichtenerzählens.“

(Junge Bühne. Das junge Theatermagazin der Deutschen Bühne; Februar 2018)

 

 


 


MITTERNACHTSGÄSTE [16+]
Von Jan Meyer
Freie Bühne München/FBM e.V.
So, 14.10. 19:30 Uhr
Mo, 15.10. 10:00 Uhr

Für Anna ist die Welt grau: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Lieblingsfilm bringt sie zum Weinen und dann macht sich auch noch jemand an ihrer Wohnungstür zu schaffen. Doch als sie durch den Türspion schaut, sieht sie dort ihren Traummann knien. Es ist ein hilfsbereiter junger Hausmeister, der lediglich zu später Stunde die Schlösser im Haus repariert, wie er sagt. Obwohl er sofort weiter möchte, schafft Anna es mit ihrem Charme, ihn doch in die Wohnung und auf ihr Sofa zu locken. Alles scheint gut, bis sie bemerkt, dass er vielleicht doch der ist, der er behauptet zu sein…
„Mitternachtsgäste“ wurde 2011 von Jan Meyer für den 1. Daarler Theatersommer des überzwerg geschrieben. Mittlerweile ist er Künstlerischer Leiter des inklusiven Theaters „Freie Bühne München/FBM e.V.“, bildet Schauspieler mit Behinderung aus und inszeniert sie gemeinsam mit Schauspielern ohne Behinderung. Dennis Fell-Hernandez hat die Regie bei der Münchner Inszenierung von „Mitternachtsgäste“ übernommen. Es ist seine erste Inszenierung und der ausgebildete Schauspieler mit Trisomie 21 lässt seiner Fantasie dabei freien Lauf und schafft Bilder und Situationen, die ungewöhnlich, absurd und voller Liebe für
das Theater sind.

Mit: Jan Meyer, LuisaWöllisch
Regie: Dennis Fell-Hernandez
Spieldauer: 60 Minuten

 


 

ICH BIN NICHT JERRY [13+]
Ein Stück Musik
Von Frank Hörner und Manuel Moser
Musik/Komposition: Sebastian Maier, Jerome Vazhayil (Text)
theaterkohlenpott, Herne
Mi, 17.10. 10:00 Uhr

Man kann keinem mehr vertrauen. die Presse belügt uns, die Unternehmen wollen nur unser Geld, die Politiker unsere Stimmen. Egoismus und Misstrauen durchdringen unsere Gesellschaft und selbst im Privatleben scheint das Motto zu lauten: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Aber Jerry hat den einsamen Kampf gegen diese Bedrohung aufgenommen. denn Jerry ist verliebt und ohne Vertrauen keine Liebe und ohne Liebe kein Leben. Seine Mission: sich durchzusetzen gegen die Misstrauer, gegen die Zweifelsäer und Hinterfrager, gegen die Abschotter und Angsthaber. Jerry kämpft um sein Vertrauen und um unseres, er nimmt uns mit auf seinen Weg durch die Abgründe der menschlichen Seele...

Mit: Dennis Brzoska, Manuel Moser, Sibel Polat, Zeynep Topal, Jerome Vazhayil
Regie: Frank Hörner
Ausstattung: Stefanie Stuhldreier
Theaterpädagogik: Gabriele Kloke
Technische Leitung: Valerie Seela (Licht) und Phil Wistinghausen (Ton)
Spieldauer: 65 Minuten

„Mit einem temporeichen Stück Musiktheater hat sich das theaterkohlenpott in neue Gefilde vorgewagt. Ein jugendrelevantes Thema – Vertrauen – verbindet sich hier mit Musik und Witz zu einem mitreißenden Bühnengeschehen.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

 


 

Heinrich der Fünfte [9+]
Von Ignace Cornelissen
Frei nach Motiven von Shakespeares „Henry The Fifth“
TheaterGrueneSosse, Frankfurt am Main
Do, 18.10. 10:00 Uhr

Der Heinrich ist noch jung, als er König von England wird. Die Staatskasse ist leer, aber das Schloss muss dringend renoviert werden. In einem alten Buch liest er, dass Frankreich früher zu England gehörte. Außerdem steht darin geschrieben, dass es in Frankreich ein wunderbares Schloss gibt.
Das Schloss - und dazu ganz Frankreich - das will Heinrich jetzt haben. Voller Ungeduld reist er ab. Zuerst versucht er die Tochter des alten französischen Königs zu heiraten. Als das nicht klappt, beginnt er einen blutigen Krieg. Dieser Krieg dauert so lange, dass am Ende niemand mehr weiß, warum er eigentlich begonnen wurde. Das Stück "Heinrich der Fünfte" handelt davon, was einer macht und was er vergisst, wenn er mit aller Gewalt hinter dem her ist, was er haben will. Mit Macht ist aber nicht alles zu bekommen.

Eine Geschichte, die erzählt, wie ein Übermaß an Besitz- und Geltungsdrang dem Vermögen, jemanden lieb zu haben, hoffnungslos im Weg steht.

Mit: Friederike Schreiber, Willy Combecher, Sigi Herold, Horst Kiss
Regie: Inéz Derksen
Produktion und Technik: Detlef Köhler
Spieldauer: 60 Minuten

„Ein einstündiges Wechselspiel von Lachen und Stille bei den Zuschauern zeigt, daß die gewieften Spieler ihrem gestellten Anspruch, nämlich der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema "Krieg", sowie zu zeigen, wie dieMenschen mit scheinbarer Leichtigkeit Kriege beginnen, vollends gerecht geworden sind. (GRENZ ECHO St. Vith Belgien)

 



Rock wie Hose [5+]
Tanztheater
Theater Célestine Hennermann, Frankfurt am Main
So 21.10. 15:00 Uhr
Mo 22.10. 10:00 Uhr

 
Rosa mit Glitzer oder blau mit Sportmotiv – und schon meinen wir zu wissen: Mädchen oder Junge. Doch was passiert, wenn ein Junge sich einen rosa Ranzen aussucht? Oder ein Mädchen eine Kurzhaarfrisur hat? Und wer weiß noch, dass vor etwa 100 Jahren die Farbe rosa, als das „kleine Rot“ den Jungen zugeordnet war? Hier wird mit den geläufigen Geschlechterklischees gespielt. Aus einer Umfrage mit Mädchen und Jungen im Grundschulalter zum Thema „Was ist typisch fürMädchen und Jungs“ wurde das Spielmaterial für diese Tanz-Stück herausgefiltert. Und auch in den dazu passenden Soundcollagen zwischen aktueller Musik und klassischen Stücken werden Grenzen aufgelöst…

Célestine Hennermann und ihr Ensemble wurde mit dem Karfunkel 2015, dem Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt/M., ausgezeichnet.
Idee, Konzept, Choreografie: Célestine Hennermann
Tanz: Albi Gika & Katharina Wiedenhofer
Musik & Komposition: Gregor Praml
Dramaturgie: Claudia Praml
Bühne und Kostüm: Sounds of Silence (Petra Eichler & Susanne Kessler)
Spieldauer: 45 Minuten

“Es ist deutlich, wie viel Erfahrung Hennermann mit ihren Kollegen aus dem Tanztheater fürganz junges Publikum nun auf eine höhere Altersstufe mit mehr Möglichkeiten transponiert hat. Am Ende gibt es für Kinder und Erwachsene viel Gesprächsstoff – und einen Kreis zum Mittanzen. Egal, ob mit Rock oder Hose.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.9.2016)

 


 

Schlafen Fische? [9+]
Eine manchmal heitere und manchmal traurige Geschichte von Jens Raschke
Anne Rieckhof, eine Produktion in Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater
Mi 24.10. 10:00 Uhr


Durch die Augen der zehnjährigen Jette, gespielt von Anne Rieckhof, werden Fragenaufgeworfen, die leichtfüßig daher kommen und tief berühren ohne kitschig, aufdringlich oder platt zu werden. Dafür wurden Räumlichkeiten gefunden, die das Wandern der Zuschauer von Station zu Station zulassen und gleichzeitig in andere Welten einladen: Das Naturkundemuseum Coburg öffnet seine Türen für ein ganz besonderes Theatererlebnis. In den Ausstellungsräumen erinnert sich Jette daran, wie ihr kleiner Bruder krank wurde, wie sie mit ihm Beerdigung spielte, wie sie sich dann wirklich für immer von ihm verabschieden musste und seinen Sarg bunt angemalt hat. Auf berührende Weise hat der Autor Jens Raschke mit seinem Monologstück einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt. Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. „Schlafen Fische?" nimmt auch den Erwachsenen ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu erfordern.

Mit: Anne Rieckhof
Regie, Video und Kostüm: Birgit Eckenweber
Dramaturgie: Carola von Gradulewski
Theaterpädagogik: Luca Pauer

„Am Ende gibt es begeisterten Applaus für eine begeisternde Produktion: Text, Regie und Darstellung lassen keine Wünsche offen an ein intelligentes, ehrliches, manchmal heiteres und manchmal trauriges Kinderstück.“ (Neue Presse, 6.3.2017)

 


 

Frühstück mit Wolf [4+]
Drei kleine Schweinchen ahnen nichts Böses
Frei nach Motiven des englischen Volksmärchens “The three little pigs“
Von Gertrud Pigor
überzwerg – Theater am Kästnerplatz, Saarbrücken
Fr 26.10. 10:00 Uhr

Sa 27.10. 15:00 Uhr


Die drei kleinen Schweine Borste, Fässchen und Schmalz haben eine große Leidenschaft: Häuser bauen. Auf jede freie Fläche müssen sie einfach Häuser setzen. Dabei erweisen sie sich als äußerst erfinderisch, verlegen schon mal den Keller nach oben, das Dach nach unten oder verzichten auf die Tür. Hauptsache, es sieht schick aus. Aber dann ist da noch der böse Wolf, dessen Leidenschaft dummerweise das Häuserwegpusten ist. Er versteht keinen Spaß, schon gar nicht, wenn er Hunger hat. Zum Glück für die Schweinchen ist eines der Häuser stabil genug. Aber es ist zu klein für drei! Das findet zumindest Borste, die das Haus für sich allein gebaut hat. Fässchen und Schmalz sehen das ganz anders und nisten sich bei Borste ein. Am liebsten würde Borste die zwei rausschmeißen! Aber bringt ein kleines Schwein so was übers Herz? Darf ein Schwein so gemein sein? Eine äußerst vergnügliche Geschichte mit viel Musik über Eigenheiten, Eigenheime und Schweinchenschläue.

Mit: Anna Bernstein, Eva Coenen, Sabine Merziger, Reinhold Rolser
Regie: Bob Ziegenbalg
Ausstattung: Ela Otto
Musik: Jan-Willem Fritsch
Spieldauer: 55 Minuten

"Das Ensemble überzeugt auch gesanglich. Und nicht zuletzt ist die Musik von Samba bisSchlager mitreißend." (Saarbrücker Zeitung, Esther Brenner)

 

 


 

SPIELORT: Ottweiler, Schule (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

Theater im Klassenzimmer
Coming Out! [12+]
Von Jutta Schubert
kaba-reh production, Stuttgart
Mo, 15.10. 10:00 Uhr
Di, 16.10. 10:00 Uhr

Wie steht es mit der Offenheit und Toleranz in unserer Gesellschaft? Im Allgemeinen: Kein Problem! Im Besonderen: Da sollte man sich schon warm anziehen und nicht so empfindlich sein. Besonders wenn man schwul ist. Konrad ist mal wieder mit der Realität konfrontiert und er macht den Versuch, einem Teil dieser “offenen” Gesellschaft etwas begreifbar zu machen. Nämlich Gefühle, Erfahrungen, sein Coming out. Das Theaterstück erzählt die Geschichte einer fiktiven Figur. Doch der Schauspieler Horst Emrich bleibt im Hinblick auf seine eigene Biographie dem Thema gegenüber nicht anonym. Teil des Konzeptes dieser Produktion ist, dass im Anschluss ein Gespräch mit dem Publikum über das Gesehene und mögliche eigene Erfahrungen stattfindet. Ausgehend von der Zielgruppe ist der Spielort “Klassenzimmer” auch Ort der Handlung.

Mit: Horst Emrich
Regie: Jutta Schubert
Spieldauer: 45 Minuten mit anschließender Diskussion

„Horst Emrich ist gut darin, von dem Gefühl zwischen Brust und Bauch, von Enttäuschung und Sehnsucht, Unverständnis und Verletzbarkeit zu erzählen. Dabei geht es nicht um schwul oder lesbisch, hetero- oder homosexuell. Es geht um Ausgrenzung, verletzte Gefühle und Identitätsfindung, ums Anderssein.“ (Neue Westfälische)

 

PREISE

Kinderstücke
Kinder: € 5,50,-
Erwachsene: € 7,50,--

Jugend- und Erwachsenenstücke
Jugendliche/ermäßigt: € 7,-
Erwachsene: € 11,-

 

KARTENVORVERKAUF FÜR VORSTELLUNGEN IN OTTWEILER:


Rathaus Ottweiler
Goethestraße 13a
Zimmer 11 und 12
während der Öffnungszeiten
Tel. +49 6824 300828 und 300873
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INFOS

Stadt Ottweiler
Tel. +49 6824 300828 und 300873
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www.ottweiler.de

überzwerg – Theater am Kästnerplatz
Tel. +49 681 958283-0
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www.ueberzwerg.de