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Mainzweiler

Mainzweiler liegt drei Kilometer nordwestlich von Ottweiler entfernt. Der Ortsbann hat seinen tiefsten Punkt bei 280 Metern und erreicht am Faulenberg die Höhe von 397 Metern. Geologisch gesehen gehört der Ort zum Prims-Blies-Hügelland, welches Teil des Pfälzer Berglandes ist, erdgeschichtlich ist der Bereich des Ortes dem Erdzeitalter Perm zuzuordnen.

Mainzweiler wurde im Jahr 1429 erstmals als „Mentzwiller“ urkundlich erwähnt. Archäologische Funde lassen jedoch auf eine frühere Besiedlung schließen. So wurden 1962 auf dem Gelände des Friedhofes keltische Brandgräber aus dem 1. Jahrhundert vor Christus gefunden. Auch lässt die Lage des Ortes nahe der Rennstraße, einer Römerstraße, die von Tholey in Richtung des Homburger Stadtteils Schwarzenacker verläuft, eine frühere Besiedlung annehmen. Mainzweiler gehörte bis 1794 zur Herrschaft Ottweiler in der Grafschaft Saarbrücken und war bis 1814, wie auch das restliche heutige Saarland, französisch. Im Jahr 1819 bildete es zusammen mit den Orten Urexweiler, Remmesweiler und Marpingen die Bürgermeisterei Urexweiler, die zum Fürstentum Lichtenberg gehörte. 1834 kam Mainzweiler zum preußischen Kreis Sankt Wendel. Seit dem 1. Januar 1974 ist Mainzweiler ein Stadtteil von Ottweiler.