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SPIELSTARK - Familientheater für Jung und Junggebliebene

18. Kinder-, Jugend- und Familientheaterfestival in Ottweiler + Saarlouis

18. Oktober bis 2. November 2019

Veranstalter: Stadt Ottweiler, Kreisstadt Saarlouis
und überzwerg – Theater am Kästnerplatz

Schirmherr: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur


 

Programmübersicht

 

Spielort: Schlosstheater Ottweiler


ERÖFFNUNG

Fr, 18.10.        18:00 Uhr

GIPS oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte [10+]

Württembergische Landesbühne Esslingen

Mo, 21.10.      10:00 Uhr

Di, 22.10.        10:00 Uhr

Schnurzpiepegal [5+]

Ein Lesetheater mit Live-Musik und bewegten Bildern im Koffer
Barbara Steinitz + Björn Kollin, Berlin

 

Mi, 23.10.       10:00 Uhr
Do, 24.10.       10:00 Uhr

TATÜTATA - Die Bundeslügenpolizei informiert [7+]
theater die stromer, Darmstadt

 

Sa, 26.10.        19:30 Uhr

Mädchen wie die [13+]

Eine Koproduktion von überzwerg - Theater am Kästnerplatz (Saarbrücken) und dem TheaterGrueneSosse (Frankfurt)

 

So, 27.10.        15:00 Uhr

Mo, 28.10.      09:30 Uhr
                        11:30 Uhr

Hans im Glück [4+]

Eine Koproduktion von TheaterGrueneSosse (Frankfurt) mit dem Hessischen Landestheater Marburg

 

Di, 29.10.        09:30 Uhr

                        11:30 Uhr

Malala – oder ein Stift und ein Blatt können die Welt verändern [11+]

Von und mit Atischeh Hannah Braun (Freiburg)

 

Mi, 30.10.       10:00 Uhr

Do, 31.10.       10:00 Uhr

König Lindwurm [8+]

AGORA Theater, St. Vith (Belgien)

 

Sa, 2.11.          19:30 Uhr

Fast FAUST

überzwerg – Theater am Kästnerplatz (Saarbrücken)

 

 


 

 

Spielort: Ottweiler, Schule (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

 

Mo, 28.10.      10:00 Uhr – Theater im Klassenzimmer

Mi, 30.10.       10:00 Uhr

Malala – oder ein Stift und ein Blatt können die Welt verändern [11+]

Von und mit Atischeh Hannah Braun (Freiburg)

 


 

Spielort: Theater am Ring, Saarlouis

 

Mo, 21.10.      10:00 Uhr

Fast FAUST

überzwerg – Theater am Kästnerplatz (Saarbrücken)

 

Di, 22.10.        09:30 Uhr

                        11:30 Uhr

TATÜTATA - Die Bundeslügenpolizei informiert [7+]
theater die stromer, Darmstadt

 

Mi, 23.10.       09:30 Uhr

                        11:30 Uhr

Malala – oder ein Stift und ein Blatt können die Welt verändern [11+]

Von und mit Atischeh Hannah Braun (Freiburg)

 



Eröffnung

GIPS oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte [10+]

Von Anna Woltz

In einer Bühnenfassung von Grete Pagan

Württembergische Landesbühne Esslingen

Fr, 18.10.        18:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Fitz heißt eigentlich Felicia, ist zwölf Jahre und drei Wochen alt und unendlich wütend. Vor einer Woche, am zweiten Weihnachtsfeiertag, haben ihre Eltern ihr und ihrer kleinen Schwester Bente eröffnet, dass sie sich trennen werden. Der Vater hat eine neue Wohnung, die Wochenpläne sind fertig. Doch nun sitzt Fitz mit einer Tigermaske im Gesicht und Bentes abgetrennter Fingerkuppe in der Hand in der völlig überfüllten Notaufnahme und wartet. Denn nicht nur Bente und ihr Vater, die halbe Stadt scheint am Morgen bei überfrierender Nässe vom Fahrrad gefallen zu sein. Als ihre Mutter in der Notaufnahme eintrifft, hält Fitz es nicht mehr aus, stromert allein durch das Krankenhaus und gerät in einen Strudel der Ereignisse. Am Ende eines irrwitzigen Tages hat Fitz die Welt dann zwar nicht repariert, aber sich ein wenig mit ihr versöhnt.

Mit viel Sensibilität, entwaffnendem Witz und einer grandios-trotzigen Heldin erzählt die niederländische Autorin Anna Woltz von Problemen, die 10- bis 12-Jährige aus ihrem Leben kennen: dass die Eltern sich trennen, dass man sich in einen älteren Jungen verliebt, dass ein Mädchen am Herz operiert wird etc. Dennoch hat man bei „Gips“ nie das Gefühl, dass hier „Problemthemen“ verhandelt werden.

Das dem Theaterstück zugrundeliegende Buch wurde mit dem „Gouden Griffel“ 2016, dem bedeutendsten Preis für Kinder- und Jugendliteratur in den Niederlanden und dem Katholischen Kinder- und Jugendpreis 2017 geehrt.

 

Regie: Grete Pagan

Bühne und Kostüme: Anne Hölck

Spiel: Timo Beyerling, Alessandra Bosch, Sabine Christiane Dotzer, Daniel Großkämper, Lucia Schierenbeck

Spieldauer: 70 Minuten

 

 


 

 

Schnurzpiepegal [5+]

Ein Lesetheater mit Live-Musik und bewegten Bildern im Koffer
Barbara Steinitz + Björn Kollin, Berlin

Mo, 21.10.      10:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Di, 22.10.        10:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

 

Leonora liebt Opern über alles und lebt mit Hund Fidelio zufrieden zusammen. Zwei Straßen weiter wohnt Joschka mit seiner Hündin Pistazia. Auch die beiden sind zusammen glücklich.

Doch auf der Straße rümpfen die Leute die Nase und lachen über Leonora und Joschka, die so gar nicht zu ihren Hunden passen. Aber das ist beiden egal. Na, fast egal…

Als sie alle sich eines Tages zufällig begegnen, ist es sofort klar, was zu tun ist: Sie tauschen ihre Hunde. Endlich passt alles zusammen.

Doch glücklich sind deswegen nicht. Im Gegenteil, alle vier werden immer trauriger und können sich nicht erklären warum. Bis zu dem Tag, als sie sich zufällig ein zweites Mal begegnen…

Eine witzige Liebesgeschichte, in der es um Außenseitertum, Einsamkeit und Selbstakzeptanz geht.

 

Text, Figuren: Barbara Steinitz

Spiel und Inszenierung: Barbara Steinitz und Björn Kollin

Komposition: Björn Kollin

Spieldauer: 30 Minuten, anschließendes Gespräch 15-20 min

 

„Koffertheater bezaubert beim Marburger Lesefest: Die Autorin Barbara Steinitz hat einen Koffer mit verschiedenen Kulissen und Charakteren ihres Buches als Steckfiguren im Gepäck und inszeniert die Geschichte gemeinsam mit dem Musiker Björn Kollin auf hinreißende Art und Weise. Die kleinen Zuschauer werden immer wieder eingebunden und Erwachsene können sich an vielen cleveren und liebevollen Details der Inszenierung erfreuen.“ Oberhessische Presse

 

 



Tatütata – die Bundeslügenpolizei informiert [7+]

theater die stromer, Darmstadt

 

Di, 22.10.        09:30 Uhr (Theater am Ring, Saarlouis)

                        11:30 Uhr

Mi, 23.10.       10:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)
Do, 24.10.       10:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

 

Flunkern, schummeln, täuschen, schwindeln, mogeln, übertreiben. Egal, wie es genannt wird: Wer nicht die Wahrheit sagt, der LÜGT! Und lügen ist schlecht, böse, übel, ja, schlicht und einfach: VER-BO-TEN!

 

Wie gut, dass da - TATÜTATA - die freundlichen Experten der Lügenpolizei in aufsuchender Präventionsarbeit vorbeikommen, um Groß und Klein vor den üblen Auswirkungen hemmungsloser Lügerei zu bewahren.

In vielfältigen und an Fantasie nicht armen Präsentationen veranschaulichen die engagierten LügenPolizeiPolizisten (LüPoPo) Wissenswertes und Erstaunliches aus der Welt der Unwahrheiten - und kommen selbst um eigene, recht erstaunliche Erkenntnisse nicht drumrum.

 

Mit: Thomas Best und Birgit Nonn

Buch & Regie: Esther Steinbrecher

Bühne, Kostüm & Grafik: Jörn Fröhlich

Musik: Rainer Michel

Spieldauer: 70 Minuten

 

„Gerade für die jüngeren Zuschauer sind die interessante Ausstattung der Lügenpolizisten und die irren Fahrten der beiden beglückend. (...) So wird es mitunter kompliziert und philosophisch, und das macht dann richtig Spaß (...)“. Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

 


 

 

Mädchen wie die [13+]

Von Evan Placey

Eine Koproduktion von überzwerg - Theater am Kästnerplatz (Saarbrücken) und dem TheaterGrueneSosse (Frankfurt)

Sa, 26.10.        19:30 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Mitten in der Geschichtsstunde blinken die Handys auf: Ein Nacktfoto von Scarlett. Sofort wird das Bild weitergeleitet und geteilt über die Smartphones. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Neuigkeit und innerhalb weniger Sekunden ist die gesamte Schule eingeweiht. „Schlampe“ denken sich ihre Mitschülerinnen und meiden, verspotten und beleidigen Scarlett. Es dauert nicht lange und ein zweites Foto taucht auf: Wieder ein Nacktfoto, doch diesmal ist ein Junge zu sehen: der allseits beliebte Russell. Den Spießroutenlauf, den Scarlett hinter sich hat, steht Russell nicht bevor. Für Jungs gelten anscheinend andere Regeln. Der Zusammenhalt der Mädchen, mit denen Scarlett groß geworden ist, droht zu zerbrechen.

MÄDCHEN WIE DIE thematisiert auf explosive und humorvolle Art entstehende Machtverhältnisse und Gewaltdynamiken. Evan Placey beschreibt das grausame Phänomen des Cyber-Mobbings und wirft die Frage nach der gelebten Gleichberechtigung der Geschlechter unter Jugendlichen auf.

Das Stück gewann den Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg und war für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2016 nominiert.

 

Eine Produktion als Teil des Doppelpassbündnisses „ÜBER.LAND“ zwischen dem überzwerg – Theater am Kästnerplatz, dem TheaterGrueneSosse (Frankfurt) und dem Hessischen Landestheater Marburg.

Gefördert im Fonds Doppelpass der (LOGO Kulturstiftung des Bundes)

 

Regie: Christina Schelhas

Ausstattung und Bühne: Larissa Jenne

Choreografie: Katharina Wiedenhofer

Spiel: Eva Coenen, Kathrin Marder, Friederike Schreiber, Jessica Schultheis

Spieldauer: ca. 80 Minuten

 

 


 

 

Hans im Glück [4+]

Eine Koproduktion von TheaterGrueneSosse (Frankfurt) mit dem Hessischen Landestheater Marburg

So, 27.10.        15:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Mo, 28.10.      09:30 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

                        11:30 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Mit einem großen Klumpen Gold als Lohn für sieben Jahre Arbeit bricht Hans auf. Auf dem Weg begegnet er vielen Menschen, die ihm stets einen Tausch anbieten, der unsereins unvorteilhaft erscheint: Das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die gegen ein Schwein und so fort, bis er mit leeren Händen dasteht, aber glücklich ist.

Ist der weltfremd? Oder hat der kleine Hans dereinst schon längst begriffen, worauf es wirklich ankommt, denn: Er ist glücklich ohne alles. Und zwar sehr.

Der Regisseur und Schauspieler Xabiso Zweni aus Port Elizabeth (Südafrika) bringt dieses deutsche Märchen aus seiner Sicht sozusagen transkontinental auf die Bühne.
Regie: Xabisolethu Zweni

Bühne: Detlef Köhler

Kostüme: Helene Payrhuber

Spiel: Franziska Knetsch, Robert Oschmann, Verena Specht-Ronique

Spieldauer: 55 Minuten

 

"Der Grundgedanke [der Grimm’schen Originalversion des Märchens] kommt in dieser modernen Inszenierung wunderbar durch. Das Glück auch mal im Kleinen finden zu können, ist heute, in Zeiten, da alles immer und überall im Überfluss da ist, vielleicht wichtiger denn je. Hans macht es vor – und ist schließlich „der glücklichste Mensch unter der Sonne“. Frankfurter Rundschau

 

 


 


Malala – oder ein Stift und ein Blatt können die Welt verändern [11+]

Von und mit Atischeh Hannah Braun

Mi, 23.10.       09:30 Uhr (Theater am Ring, Saarlouis)

                        11:30 Uhr (Theater am Ring, Saarlouis)

Mo, 28.10.      10:00 Uhr – Theater im Klassenzimmer (Ottweiler Schule)

Di, 29.10.        09:30 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

                        11:30 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Mi, 30.10.       10:00 Uhr – Theater im Klassenzimmer (Ottweiler Schule)

 

An ihrem 16. Geburtstag hielt das pakistanische Mädchen Malala vor den Vereinten Nationen eine bemerkenswerte Rede, in der es Bildung für alle Kinder forderte.

Mit 11 Jahren schrieb Malala ein Tagebuch über den angstvollen Alltag, in ihrer, von den Taliban unterdrückten Heimat, das der englische Sender BBC veröffentlichte. Um sie für ihren Widerstand zu bestrafen, verübten die Taliban einen Anschlag auf sie, den sie nur knapp überlebte.

2014 erhielt sie, für ihren mutigen Kampf für Recht auf Bildung, den Friedens-Nobelpreis.

 

Atischeh Hannah Braun lässt in ihrem Stück viele Menschen die Geschichte von Malala erzählen. Und langsam lernt man ein Mädchen kennen, dass uns zeigt, wie wichtig es ist, für seine Überzeugungen einzutreten und dass Lernen kostbar und nicht für jedes Kind auf der Welt selbstverständlich ist.

 

Von und mit Atischeh Hannah Braun

Regie: Ingrid Braun-Badie Massud

Spieldauer: 45 Minuten (+ Nachgespräch)

 

„Ein Mädchen wie Jeanne d’Arc und Anne Frank. Bei Atischeh Hannah Brauns "Ein Mädchen wie Malala" vergisst man Bedenken nahezu mit den ersten Worten. Das liegt zum einen an der mitreißenden Präsenz von Braun, zum anderen an der klugen Wahl des Stoffes. (…) Braun baut diese Geschichte geschickt auf, packt die Kinder zunächst an ihrer Haltung zur Schule. Ist sie dir wichtig? Kannst du dir vorstellen, dafür zu kämpfen? Dann nimmt sie die Zuschauer atmosphärisch mit in die pakistanische Großstadt (…). Mit einfachen Requisiten wechselt sie die Rollen, für den Sound genügt ein alter Kassettenrekorder.“ Badische Zeitung

 

 


 

 

König Lindwurm [8+]

AGORA Theater, St. Vith (Belgien)

Mi, 30.10.                     10:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

Do, 31.10.                     10:00 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

 

Die Königin will, will, will ein Kind.

Beide Rosen isst sie, obwohl ihr die alte Frau im Wald extra gesagt hat, sie soll nur eine nehmen. Die Königin dachte, sie würde vielleicht Zwillinge bekommen - einen Jungen und ein Mädchen. Aber was die Königin in Wahrheit bekommt, das ist ein kleiner Lindwurm. Sofort nach seiner Geburt schlüpft er unter das Bett seiner Mutter. Und dort? Hat er seinen Aufenthalt. ...

 

Wie Mann werden? Wie Frau werden? Wie lieben? Nur die kluge Schäferstochter lässt sich nicht fressen. Liebe findet statt - dann mischt Ritter Rot die Karten neu und ein Briefwechsel führt zum Kampf um Leben und Tod.

 

„König Lindwurm" ist ein nordisches Märchen. Ein Entwicklungsmärchen, dessen Protagonisten lernen miteinander zu leben. Wie miteinander sprechen? Wie einander lieben?

Die Grausamkeit des Märchens einerseits und die Verletzlichkeit und der kontrollierte Witz der Spielerin auf der anderen Seite bahnen den Weg der Erzählung. Das Bühnenbild zeigt eine kleine Arena: „Kampfplätze der Liebe". Hier findet das Spiel statt: die Suche nach Liebe, das Aushalten von Liebe, das Durcharbeiten der Wünsche, der Irr- und Abwege und im besten Fall: ein Ankommen. Sei es nur für einen Moment und die Dauer eines Feuerwerks.

 

Spiel: Viola Streicher

Bühnenbild: Céline Leuchter

Kostüme: Petra Kather

Regie und Text: Ania Michaelis

Spieldauer: 60 Minuten

 

„Viola Streicher variiert (…) ihre Stimme von sanftem Gesang bis hin zu derbem schwäbischen Akzent und gibt auch mit diesem einfachen, aber effektiven Mittel jeder einzelnen Figur einen ganz eigenen Charakter. In der insgesamt sehr humorvollen Inszenierung gibt es sogar Zaubertricks und Show-Elemente. Und schließlich auch ein Happy End.” GrenzEcho, St.Vith

 

 


 

 

Fast FAUST [15+]

überzwerg – Theater am Kästnerplatz (Saarbrücken)

Mo, 21.10.      10:00 Uhr (Theater am Ring, Saarlouis)
Sa, 2.11.          19:30 Uhr (Schlosstheater Ottweiler)

„Faust“ ist von Goethe, das weiß jeder, ein Stück mit 57 Rollen. Doch in Zeiten der Sparmaßnahmen muss man auch mit drei auskommen. Als auch diese Besetzung nicht zu halten ist, bringen André und Heiner das große Stück mit kleinem Bühnenbild, minimaler Technik und Riesenleidenschaft zu zweit auf die Bühne. Schließlich kann auch der Zuschauer mal aushelfen. Doch der Teufel steckt nicht nur im Pudel, sondern auch im Detail, und manche Hürde muss live mit Phantasie und Tempo gemeistert werden. Die beiden Möchtegern-Schauspieler schlittern dabei von einem Höhepunkt zum Nächsten, bringen jedoch in 80 Minuten das Dreistundenwerk zur Aufführung.

 

Ein Stück zwischen Klassik und Komik und ein Heidenspaß für Jugendliche wie Erwachsene, das ihnen die Faust Geschichte wieder nahebringt.

 

Regie: Dieter Desgranges

Aussstattung: Ela Otto

Spiel: Gerrit Bernstein, Bob Ziegenbalg

Spieldauer: 80 Minuten

 

"Das alles wirkt - wie auch die Kostüme (Ela Otto) wunderbar improvisiert. (...), als Einstieg in dieses Jahrhundertwerk funktioniert es hervorragend. Am Ende, man weiß es ja, kommt die Kindsmörderin Gretchen doch noch in den Himmel und Bob Ziegenbalg raucht als Gott vergnügt ein Tütchen. Er hat Mephisto um Fausts Seele gebracht. Mal sehen, wie es weiter geht. Faust II kurz und knackig, das wäre doch auch eine Herausforderung." Saarbrücker Zeitung

 

 


 

Workshop

Workshop: FORUMTHEATER nach Augusto Boal

Montag, 28.10.2019, 09:00 – 16:00 Uhr       Erarbeitung von Forumtheater-Szenen

Dienstag, 29.10.2019, 17:00 – 20:30 Uhr     Präsentation der Arbeitsergebnisse

Veranstaltungsort: Dachgarten im Theater am Ring, Kaiser-Friedrich-Ring 26, Saarlouis.

 

Forumtheater ist eine Form des politischen Theaters. Es wurde in den 60er Jahren in Lateinamerika von Augusto Boal entwickelt. Im Forumtheater wird der Zuschauende zum Akteur.

Referentin: Prof. Dr. Simone Odierna (htw saar - Autorin „Theater macht Politik: Forumtheater nach Augusto Boal“)

Leitung: Ute Schmitt, LPM

LPM-Nr. A2.104- 0190

 

 


 

 

SPIELSTARK THEATERPREIS 2019 

Bekanntgabe des Preisträgers: Samstag 2.11., 19:30 Uhr

(vor der Vorstellung Fast FAUST)

Der Preis wird gestiftet von der Stadt Ottweiler für die beste Produktion des Festivals. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. Er wird von einer Jury aus Jugendlichen und Erwachsenen vergeben.


Die Produktionen des überzwerg – Theater am Kästnerplatz laufen außer Konkurrenz.

 

(Foto Gewinner des Ottweiler Theaterpreises 2019: TheaterGrueneSosse (Frankfurt) mit „Heinrich der Fünfte“)

 

 


 

 

Auftaktveranstaltung

Mit Straßentheater wollen wir auf das Festival „Spielstark“ einstimmen. Am Mittwoch, den 2. Oktober 2019 finden vormittags zwei Vorstellungen (10:00 + 11:00 Uhr) auf dem Schlosshof statt. Die Akteure sind Schülerinnen und Schüler des Fachs „Darstellendes Spiel“ am Gymnasium Ottweiler, unter der Leitung der Lehrerinnen Dagmar Wiltz und Eva Risch.

 

 


 

 

Lesungen

 

BILDERBUCHKINO

„Arthur und Anton“ [5+]

Von Sibylle Hammer

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Uhrzeit: 09:30 Uhr

Dauer: ca. 45 Minuten

Ort: Studio im Theater am Ring

Geschlossene Veranstaltung

 

Das Bilderbuch von Sibylle Hammer erzählt die Geschichte des Raben Arthur, den ein Rattenpaar aufgenommen hat, als er noch in seinem Ei steckte. Zunächst kennt er nur seine Ratteneltern, die ihn liebevoll versorgen. Dann aber will er neugierig die Welt außerhalb seines Zuhauses erkunden und trifft auf eine freche Rattenkinderbande samt deren Anführer Anton. Sie lachen ihn aus, als er sagt, er sei auch eine Ratte. Das müsse er durch echte Rattenmutproben beweisen. Leider muss der kleine Vogel erkennen, dass er doch anders als die übrigen Rattenkinder ist. Doch in einer Gefahrensituation zeigt sich, dass sein Anderssein kein Makel ist. Als heldenhafter Rabe wird er von den Rattenkindern so wie er ist akzeptiert und zum „Rattenkinderbandenoberboss“ ernannt. Es ist eben doch gut, wenn nicht alle dieselben Fähigkeiten besitzen.

 

Die Illustrationen werden beim Bilderbuchkino auf eine Wand projiziert und die spannende Geschichte dazu vorgelesen.

 

„Mein Lieblingsbuch, ich stell´s Euch vor“ [9+]

Kooperation der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Uhrzeit: 15:00 Uhr

Ort: Studio im Theater am Ring

Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klassen an Saarlouiser Grundschulen stellen ihr Lieblingsbuch im Rahmen einer moderierten „Talkrunde“ vor. Die Kinder erzählen dabei von ihrem Lieblingsbuch, stellen dessen Autorin bzw. Autor vor und erzählen, was ihnen dabei am besten gefallen hat und wie sie auf dieses Buch gekommen sind. Ein „Literarisches Quartett“ von Kindern für Kinder.

 

 

Ansprechpartner:

Stadtbibliothek Saarlouis

Kaiser-Friedrich-Straße 26

66740 Saarlouis

06831/6989060

 

 


 

 

 

PREISE

 

Kinderstücke

Kinder: € 5,50,-                                 

Erwachsene: € 7,50,--           

 

Jugend- und Erwachsenenstücke

Jugendliche/ermäßigt: € 7,-

Erwachsene: € 11,-

 

 Kartenvorverkauf und Infos

 

FÜR VORSTELLUNGEN IN OTTWEILER
Rathaus Ottweiler

Goethestraße 13a

Zimmer 11 und 12

während der Öffnungszeiten

Tel. +49 6824 300828

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FÜR VORSTELLUNGEN IN SAARLOUIS

Kreisstadt Saarlouis

Kulturamt

Tel. +49 6831 69890-13

Tel. +49 6831 69890-16

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