Das kommunale Klimaschutznetzwerk Neunkirchen (KKSN)

Nach 3,5 Jahren Projektlaufzeit ist die Förderung des kommunalen Klimaschutznetzwerks im Landkreis Neunkirchen (KKSN) ausgelaufen. Die beteiligten Partner wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit über das Projektende hinaus weiterhin fortführen. Das Netzwerk hat gezeigt, wie wichtig fachlicher Austausch, die Nutzung von Synergien und eine koordinierte Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung des kommunalen Klimaschutzes sind.
Im Netzwerk arbeiteten erstmals im Saarland Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen in einem vom Bund geförderten Netzwerk zusammen. Beteiligt waren der Landkreis Neunkirchen, die Kreisstadt Neunkirchen, die Stadt Ottweiler sowie die Gemeinden Schiffweiler, Eppelborn und Spiesen-Elversberg gemeinsam mit den Kommunale Energie- und Wasserversorgung AG (KEW), die Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) und den Gaswerk Illingen Zweckverband.
Seit dem Projektstart am 01. Juni 2022 wurden zahlreiche Maßnahmen angestoßen. Ziel war es, durch die Zusammenarbeit der Netzwerkteilnehmer die Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen gemeinsam voranzutreiben und dabei Synergie zu nutzen. Ein Schwerpunkt lag darauf, Energieeinsparpotentiale gemeinsam aufzudecken und geeignete Maßnahmen zur Minderung der Energieverbräuche zu initiieren. Die Netzwerkteilnehmer wurden darüber hinaus in die Lage versetzt, bei der Überwindung der praktischen Probleme voneinander zur lernen.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie