Nachhaltige Beschaffung 

Kommunen kaufen jedes Jahr Waren und Dienstleistungen in Milliardenhöhe ein - von Büroartikeln über Lebensmittel für Schulen und Kitas bis hin zu Bauleistungen oder Energie. Diese Entscheidungen haben nicht nur direkte Auswirkungen auf die Qualität vor Ort, sondern auch auf Umwelt, Klima und Menschenrechte entlang der gesamten Lieferkette. 

Warum nachhaltige Beschaffung wichtig ist: 

  • Klimaschutz: Durch den Einkauf von energieeffizienten Produkten oder den Einsatz von Recyclingmaterial werden Ressourcen geschont und Emissionen reduziert. 
  • Faire Arbeitsbedingungen: Kommunen können durch die Berücksichtigung von Sozialstandards dazu beitragen, dass Arbeits- und Menschenrechte weltweit eingehalten werden.
  • Vorbildfunktion: Städte, Gemeinden und Landkreise setzen mit ihrer Einkaufspolitik ein starkes Signal an Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und andere öffentliche Einrichtungen. 
  • Regionale Wertschöpfung: Nachhaltige Beschaffung stärkt auch lokale Anbieter, Handwerksbetriebe und die Wirtschaft vor Ort. 

Rahmenbedingungen in der Kommune:

  • Ratsbeschluss zum fairen Handel im Jahr 2017 (im Rahmen des Anerkennungsprozesses als Fairtrade-Stadt)
  • Ratsbeschluss gegen Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Friedhofssatzung von 2012: Es dürfen keine Grabsteine verwendet werden, die aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen oder entgegen der ILO-Konventionen hergestellt sind. 
  • In Kraft treten der Richtlinie zur fairen und nachhaltigen Beschaffung mit einer Dienstanweisung zum 01.07.2024.